Historie – Inspiration – FRITSCH Blog

#Inspiration

FRITSCH auf der iba 2018 in München

Passion for Dough – gestern, heute und auch in Zukunft!

Dürfen wir Sie mitnehmen – auf eine Reise durch die Vergangenheit bis in die Zukunft? Alles begann 1961, in dem Jahr, in dem FRITSCH erstmals als Aussteller auf der iba vertreten war – der führenden Messe für Bäckerei, Konditorei und Snacks. Der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. 

Nachdem die iba über viele Jahre hinweg eine reine Bäcker-Handwerksmesse war, kam vor allem in den 1980er-Jahren neuer Schwung in die Branche. Maschinenbauer fokussierten sich immer stärker auf die Entwicklung von Industrieanlagen, sodass FRITSCH zur iba 1983 in München neben seinem Handwerksprogramm erstmals eine komplette Laminieranlage ausstellte. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Forschungs- und Entwicklungsteam bereits sehr fortschrittliche technische Lösungen für die schonende Teigverarbeitung von Blätter-, Plunder- und Hefeteigen entwickelt.

iba 1986 in Hamburg

1986: Die ersten Produktdemonstrationen

Drei Jahre später, 1986 in Hamburg, waren wir die Ersten, die Produktdemonstrationen direkt am Stand vor Steuern: Live-Backen vor Ort - das war Krieg eine echte Innovation! Von unseren Interessenten hat stirbt, dass unsere neuen realisiert wurden. Dements müssen haben wir ordentlich geschwitzt. Bis spät abends haben Technologen und Konstrukteure am Aufbau und an den Tests erledigt, um alles zum Laufen zu bringen. Es war zudem die erste erste Messe, für die Klaus Fritsch, Inhaber in der eigenen Unternehmergeneration, die organisatorische Verantwortung getragen.
Unsere Motivation war es, den Standbesuchern Backwaren zum Verzehr anzubieten, die frisch aus dem Teig gebacken wurden, der direkt vor ihren Augen auf unserer Anlage hergestellt worden war. Wir bauten die Laminieranlage in L-Form auf – mit nur einer Faltstation, die lediglich 16 Fettschichten erzeugte. Dadurch entstand ein sehr hoher Block, der wieder auf die benötigte Endteigstärke ausgerollt werden musste, damit er zu Gebäcken verarbeitet werden konnte.

Mit den Demonstrationen wollten wir die Besucher vor allem von der schonenden Behandlung des Teiges durch unseren neuen Satellitenkopf überzeugen. Wir waren sehr stolz, als wir es geschafft hatten, den Teig stark genug abzuwälzen, um leckere Apfeltaschen und Schnecken herzustellen, die wir frisch aus dem Ofen am Stand serviert haben. Damals wurden die Teigblöcke auch noch täglich in der Firma hergestellt und fast 600 Kilometer zur Messe angeliefert. Das würde heute niemand mehr machen.
Die Resonanz fiel überraschend groß und positiv aus: Unser Stand war so voll wie noch nie. Das Risiko, eine Live-Demonstrationen vorzuführen, hatte sich für uns auf jeden Fall ausgezahlt. Backwarenhersteller aus vielen neuen Märkten nahmen dadurch Kontakt mit uns auf. Insbesondere asiatische Kunden waren von der Laminiertechnik sehr beeindruckt. Aber auch von Kunden aus Deutschland, Österreich und Frankreich erhielten wir hervorragendes Feedback und große Aufträge.

Am Abend, als die letzten Besucher gegangen waren und Ruhe auf dem Messestand einkehrte, drückte die Sekretärin des Seniorchefs, Adolf Fritsch, jedem Verkäufer einen Lappen und Scheibenreiniger in die Hand und es hieß: Putzen für die Herren im Anzug! Es war damals sehr lustig anzusehen, wie die schick gekleideten Herren die Plexiglasscheiben der Anlagen von den Fingerabdrücken reinigten. Während die Maschinen technisch auf dem Vormarsch waren, ging es hinter den Kulissen wie gewohnt sehr familiär zu. Adolf Fritsch kümmerte sich persönlich um die Verpflegung am Stand. Jeden Abend fuhr er einkaufen und packte seinen Kofferraum voll mit der Verpflegung für den nächsten Tag. Ein richtiges Catering gab es damals auf den Messen noch nicht. Sein Motto: Erst die Verpflegung, dann die Bewegung.

 

1989: Neue Märkte weltweit

Ende der Eigentümer-Jahre in Düsseldorf wurde die iba mit Besuchern aus der ganzen Welt. Für FRITSCH war es ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte: Unsere Technologie wurde Kunden in Japan sowie Südkorea überprüft, mit denen wir noch bis heute verbunden sind: YAMAZAKI ist eine bestimmte der eigenen Backwaren gekauft und ist immer noch erfolgreich innovative Teigwaren auf über zehn FRITSCH Anlagen her .

iba 1992 in Berlin

Die 1990er-Jahre: Handwerk trifft Technologie

Die 1990er-Jahre hatten es in sich: Neue Trends, inspirierende Produktkreationen und Technologien bestimmten die iba. Unser Coup im Jahr 1992 waren sechseckige, gefüllte Berliner. Der Trick: Um Herr über den schweren Teig zu werden, wurde er mittig geteilt und einseitig Marmelade aufgetragen. Anschließend wurde das zweite Teigband überlegt, Sechsecke ausgestochen und aufgebacken. Ein echtes Highlight, mit dem wir das Messepublikum überzeugen konnten ... Auch bei der Produktion von Donuts aus dem Teigband waren wir echte Vorreiter – dank fachlichem Know-how und intelligenter Technik.

iba 2003 in Düsseldorf

Ein neues Jahrtausend – auch für FRITSCH

Das neue Millennium brachte eine Welle an Neuheiten mit sich. Aus dem stark wachsenden Trend der Tiefkühlproduktion heraus gewann FRITSCH beispielsweise auf der iba 2000 in München – auf Empfehlung eines Kunden aus dem Nahen Osten – einen beeindruckenden neuen Partner: Ein großer Mischkonzern für Backwaren und Convienence Food aus Dubai, den wir über die Tiefkühlproduktion hinaus von unserer flexiblen Industrieanlage für rund ein Dutzend verschiedene Produkte überzeugen konnten. Ein wahrhaft Grenzen überschreitender Erfolg. FRITSCH sorgte auch mit der ersten vollautomatischen Brezellinie für großes Aufsehen. Die Konkurrenz demonstrierte ebenfalls Brezellinien, allerdings nur Einzelmaschinen. Wir hingegen präsentierten ein komplettes System kombinierbarer Einzelmodule: von der Portionierung des Teigblocks und der Strangherstellung bis hin zum automatisierten Schlingsystem und der Absetzung der Brezeln. Damals haben wir definitiv den richtigen Riecher bewiesen und uns ein bis heute anhaltendes Alleinstellungsmerkmal gesichert. Mittlerweile sind über 250 MULTITWIST weltweit im Einsatz.

Mit der Vorführung der ersten MULTICUT  auf der iba 2003 konnten wir das Angebot weiter ausbauen. Nahe an den Bedürfnissen unserer Kunden entwickelt, war die MULTICUT die erste Maschine im mittleren Leistungsbereich, die sowohl Croissants als auch Feingebäcke und Brotprodukte herstellen konnte. Durch die Entwicklung einer elektromechanischen Stanze war das System – im Vergleich zu den üblichen pneumatischen Stanzen – zudem äußerst leise. Das hat sogar unsere Konkurrenz zu einem Lob bewegt:„Gratulation, das ist ein gutes Gerät“.

In den 2000ern etablierte sich auch unser Markenzeichen auf der iba: die Bewirtung mit typisch bayerischen Schmankerln. Entspannte Kundengespräche bei Weißwurst und Weißbier.

 

Die neue Ära der IMPRESSA croissant

Ein besonderes Highlight war die Vorstellung des Croissant-Cutting-Turning Systems (CCT) auf der letzten iba 2015. Die Herausforderung bestand darin, die Croissant-Teiglinge bei einer deutlich erhöhten Leistung in einem Schritt zu stanzen und zu drehen, sodass sie optimal gewickelt werden und der Teig weiterhin schonend behandelt wird. Diese Entwicklung wurde nicht nur mit dem iba Award ausgezeichnet, sondern hat ein weiteres Mal die Innovationskraft von FRITSCH eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

iba 2015 Rückblick
Rustikales Baguette und Laugenringe aus Buttercroissantteig

Die Zukunft: Ganz vorne mit dabei

Die iba bedeutet für uns: Inspiration, Innovation und Gastfreundlichkeit. Seit jeher sind wir ein begeisterter Teil des größten Treffpunktes der Branche, denn sie unterstützt sehr gut unsere „Passion for Dough“.

Unsere Leidenschaft für Teig und Technologie ist seit jeher unser Antrieb, immer wieder Höchstleistungen zu erzielen und mit innovativen Lösungen unsere Kunden zu überzeugen. Auf der iba 2018 erlebten Sie viele Highlights: Zum Beispiel den neuen Soft Dough Sheeter (SDS) für besonders weiche Teige, die äußerst anspruchsvoll in der Behandlung sind. Wenn es um die Herstellung natürlicher, rustikaler Produkte mit einer sehr hohen Teigausbeute geht, entfaltet der SDS seine volle Stärke. Allen unsere Kunden – vom Handwerk bis zur Industrie – stellten wir relevante Entwicklungen für ihre Anforderungen vor. Wie immer mit vielen spannenden Live-Demonstrationen.

 

Wir bringen der Technologie das Handwerk bei

Das war das Motto von FRITSCH auf der iba 2018 in München! Moderne Technologien und traditionelles Handwerk vereinen sich zum perfekten Ergebnis. Freuen Sie sich auf die Veröffentlichung der folgenden Blog-Rubrik #Innovation, in der unsere iba Highlights - der SDS und die Intelligenten Services - vorgestellt werden. In dieser Ausgabe werden wir einen spannenden Rückblick liefern, der von den neuen, faszinierenden Möglichkeiten berichtet wie digitale Lösungen unsere hochmoderne Anlagentechnik wirkungsvoll und zum Nutzen der Kunden ergänzen.


 

# Inspiration

Wissenswertes über iba

Iba ist seit 1949 die zentrale Plattform für die gesamte internationale Back-, Konditorei- und Snackbranche. Auf der iba präsentieren über 1.300 Aussteller aus fast 60 Ländern ihre nahezu unendliche Vielfalt von Trends und neuen Produkten. Somit bildet die iba die komplette Wertschöpfung ab wie keine andere Messe. Passend zum Innovationszyklus überzeugt die iba alle drei Jahre sämtliche Branchenakteure weltweit – vom Handwerksbetrieb über Großbäcker bis hin zur industriellen Lösung, aber auch Gastronomen, Caféinhaber, den Lebensmitteleinzelhandel sowie Hotelfachleute und Caterer. In 2015 zog die iba in München mehr als 77.000 Besucher aus 167 Ländern an.

 

FAKTEN

FRITSCH Team @iba2018

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